Häufig gestellte Fragen

Gibt es besondere technische Anforderungen?

Verwenden Sie die neueste Version Ihres Internetbrowsers – mehr brauchen Sie nicht.

  • Firefox (Version 38.4.0 oder neuer)

  • Microsoft Internet Explorer (Version 11 oder neuer)

  • Google Chrome (Version 47 oder neuer)

  • Safari (Version 9 oder neuer)

   

Was sind die Vorteile, wenn ich mir ein persönliches Online-Programm erstellen lasse?

  • Sie sehen nur die Themen, die wirklich für Sie relevant sind.

  • Sie sparen Zeit.

  • Sie werden effizient unterstützt.

Wenn Sie sich durch die Einstiegsfragen Ihre persönlichen Themen zusammenstellen, empfehlen wie Ihnen, sich kostenlos anzumelden. Nur dann bleibt das auf Sie zugeschnittene Online-Programm dauerhaft gespeichert.

   

Was sind die Vorteile, wenn ich mich anmelde?

Wenn Sie sich anmelden, …

  • bleiben Ihre gewählten Themen dauerhaft gespeichert.

  • bleiben Ihre persönlichen Eingaben in den interaktiven Übungen gespeichert.

  • können Sie sich Lesezeichen für besonders hilfreiche Themen setzen.

Wichtig: Sie bekommen auch nach der Anmeldung keine Werbung und werden nicht kontaktiert.

   

Ist das Online-Programm für jeden frei nutzbar?

Ja, jeder Interessierte kann das Online-Programm kostenlos, zeitlich unbegrenzt und in vollem Umfang nutzen. Sie müssen nicht bei der AOK versichert sein.

   

Kostet der Familiencoach Pflege etwas?

Der Familiencoach Pflege steht allen Nutzern in vollem Umfang kostenlos zur Verfügung. Es gibt keine versteckten Kosten.

   

Was können Sie erwarten – und was nicht?

Sie können sich genau die Themen anzeigen lassen, die für Ihre Situation relevant sind, erhalten in interaktiven Übungen maßgeschneidertes Feedback, können sich Interviews mit Experten-Tipps ansehen und Hörübungen zur Entspannung und Achtsamkeit anhören – Sie erhalten jedoch keine persönliche Beratung.

Sie erfahren in Filmen und in vielen Beispielen, wie andere Pflegende mit seelischen Belastungen umgehen und typische Probleme lösen – Sie tauschen sich aber nicht persönlich aus.

Im Online-Programm geht es um SIE als Pflegenden und um IHRE seelische Gesundheit – es geht nicht darum, die Pflege zu verbessern (es gibt also keine Massage-Tipps oder Ähnliches, keinen Online-Notrufknopf für den Pflegebedürftigen und in der Regel keine Kontaktdaten zu Pflegeversicherung, Krankenkassen, Tagespflege).

Sie können das Online-Programm jederzeit kostenfrei und anonym nutzen.

   

Wer hat den Familiencoach Pflege entwickelt?

Wissenschaftliche Experten

Der Familiencoach Pflege wurde federführend von Frau Prof. Dr. Dipl.-Psych. Gabriele Wilz entwickelt und basiert auf wissenschaftlich evaluierten Therapiemethoden. Frau Prof. Wilz leitet die Abteilung für Klinisch-psychologische Intervention, den Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie und die Ambulanz für Forschung und Lehre an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie ist approbierte psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Expertin für pflegende Angehörige. Frau Prof. Wilz besitzt langjährige Erfahrung in der psychologischen und psychotherapeutischen Unterstützung von pflegenden Angehörigen und befasst sich u. a. mit Forschungsfragen wie Belastungsfaktoren der häuslichen Pflege und Psychotherapie im höheren Lebensalter. Zu diesen und anderen Themen hat sie zahlreiche Projekte und Interventionsstudien geleitet und wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Als Ergebnis der langjährigen wissenschaftlichen und klinischen Expertise sind mehrere Therapiemanuale zur Unterstützung für pflegende Angehörige entwickelt und evaluiert worden.

Ebenfalls maßgeblich an der Entwicklung des Familiencoach Pflege beteiligt war Frau Prof. Dr. Dipl.-Psych. Susanne Zank. Frau Prof. Zank leitet den Lehrstuhl für Rehabilitationswissenschaftliche Gerontologie und ist Direktorin des Zentrums für Heilpädagogische Gerontologie an der Universität zu Köln. Sie ist anerkannte Expertin auf dem Gebiet der psychischen Belastungen und Interventionsmöglichkeiten bei pflegenden Angehörigen. Als psychologische Psychotherapeutin verfügt sie über umfangreiche klinische Erfahrung mit Patienten und deren Angehörigen in der Gerontopsychiatrie. Zudem ist sie Autorin von zahlreichen wissenschaftlichen Artikeln und Fachbüchern.

Auch Herr Dr. Dipl.-Psych. Klaus Pfeiffer hat einen bedeutsamen Teil zur Entwicklung des Familiencoachs Pflege beigetragen. Herr Dr. Pfeiffer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Klinik für Geriatrische Rehabilitation am Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart sowie Lehrbeauftragter am Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie der Eberhard Karls Universität Tübingen. In seiner langjährigen Forschungstätigkeit hat er sich schwerpunktmäßig mit der Unterstützung älterer Menschen mit chronischen Erkrankungen und deren Angehörigen befasst sowie zahlreiche Artikel in wissenschaftlichen Journalen und Fachbüchern veröffentlicht. Er entwickelte in mehreren Interventionsstudien neue Ansätze zur Beratung pflegender Angehöriger und schult deutschlandweit Pflegeberaterinnen und Pflegeberater.

       

Fokusgruppe

Damit das Online-Programm eine echte Hilfe darstellt, wurden pflegende Angehörige von Anfang an in die Entwicklung eingebunden: Vor Projektbeginn führte der AOK-Bundesverband eine Marktforschung durch, in der 24 pflegende Angehörige sowohl Themen nannten, für die sie sich eine Online-Unterstützung wünschten und auch angaben, in welcher Form sie diese hilfreich fänden (z. B. Online-Übungen mit Eingabefeldern, Ankreuzmöglichkeiten, Filme). Auch Frau Prof. Wilz diskutierte im Rahmen einer Fokusgruppe mit Pflegenden, welche Probleme sich im Rahmen eines Online-Programms gut bearbeiten lassen würden. Schließlich gaben in einer weiteren vom AOK-Bundesverband beauftragten Marktforschung 24 Teilnehmer Feedback zur Personalisierung des Online-Programms und zu dessen Gestaltung.

       

Expertenbeirat

Der Expertenbeirat hat die Entwicklung des Familiencoachs Pflege mit wertvollen Hinweisen begleitet und unterstützt.

Wir danken an dieser Stelle Frau Helga Schneider-Schelte, Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V., die den Familiencoach Pflege mit ihrer großen Erfahrung bereichert hat.

Auch danken wir Herrn Prof. Dr. Martin Hautzinger, Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie Herrn Prof. Dr. Simon Forstmeier, Leiter des Lehrstuhl Entwicklungspsychologie und klinische Psychologie an der Universität Siegen, für ihre hilfreichen Rückmeldungen zur Konzeptionierung des Online-Programms.

       

Management und Umsetzung

Die Psychologinnen Alice von Welck (Geschäftsführerin) und Claudia Beck von frühlingsproduktionen haben gemeinsam mit ihrem Team den Familiencoach Pflege umgesetzt und die Inhalte mediendidaktisch aufbereitet.

Frau Dr. Eike Eymers ist Ärztin im Stab Medizin beim AOK-Bundesverband und war für die Umsetzung des Gesamtprojekts verantwortlich, von der Idee bis zum fertigen Online-Programm.

       

Seit wann gibt es den Familiencoach Pflege?

Der Familiencoach Pflege ist seit dem 23. Juni 2020 online verfügbar.