Beziehung zum Pflegebedürftigen

Was wünsche ich mir?

Da Vorwürfe meist nicht weiterhelfen, lassen Sie uns herausfinden, was Sie sich in Bezug auf Ihre Probleme wünschen und brauchen.

Sehen Sie sich also jetzt an, was Ihnen zu schaffen macht und überlegen Sie, was Sie sich wünschen – auch wenn manche Wünsche vielleicht unerfüllbar sind (z. B., dass sich Ihr Angehöriger wieder besser erinnern möge).
 

Halten Sie jetzt Ihre Wünsche fest.

Das macht mir/uns zu schaffen:

Das wünsche ich mir:

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Ich wünsche mir, dass Hans mehr auf sich achtet, damit er nicht noch einen Schlaganfall erleidet. Zum Beispiel, dass er von sich aus auf zu viel Salz und Fett verzichtet. Außerdem wünschte ich, er wäre geschickter mit seinem Rollator, auch wenn ich weiß, dass das Quatsch ist.

Christa (65 Jahre) pflegt ihren Ehemann Hans (67 Jahre), der sich seit seinem Schlaganfall vor eineinhalb Jahren nur noch langsam bewegt, außer Haus auf den Rollstuhl angewiesen und auch leicht depressiv geworden ist.

Ach, am liebsten hätte ich meine alte, fitte Mutter wieder. Schön wäre, wenn sie nicht so chaotisch wäre und mich vielleicht nur einmal am Tag anrufen würde, um dann mit mir alle Probleme gesammelt durchzugehen.

Monika (43 Jahre) pflegt ihre alleinlebende Mutter Elke (67 Jahre), bei der vor zwei Jahren eine Demenz diagnostiziert wurde. Elke verliert häufig ihre Sachen, vergisst Termine, findet nicht die richtigen Worte und stellt ständig die gleichen Fragen.