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Außerhäusliche Pflege

Der richtige Zeitpunkt

Irgendwann kann der Punkt erreicht sein, an dem man merkt, dass die Pflege zuhause nicht mehr so geleistet werden kann, wie es erforderlich wäre. Eine professionelle 24-stündige Rundumbetreuung in den eigenen vier Wänden kommt oft aufgrund der hohen Kosten nicht in Frage. Dann kann auch die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung eine Option sein. Darüber nachzudenken, wann dieser Schritt sinnvoll ist und wie der Übergang genau ablaufen soll, fällt vielen Angehörigen verständlicherweise schwer.

Daher möchten wir Ihnen im Folgenden die Vorteile vorstellen, die eine rechtzeitige Vorbereitung mit sich bringt.

  • Wenn Sie für sich geklärt haben, wann Ihre Grenzen erreicht sind und ein Wechsel in eine Pflegeeinrichtung angemessen wäre, geraten Sie weniger schnell in eine ungünstige Pflegesituation, in der Sie überfordert und der Pflegebedürfte unzureichend versorgt ist.

  • Wenn Sie sich rechtzeitig Gedanken über die bevorzugte Wohnform machen, kann Ihr pflegebedürftiger Angehöriger gegebenenfalls noch mitentscheiden.

  • Bei guter Vorbereitung kommen Sie und Ihr pflegebedürftiger Angehöriger mit dem Wechsel und dem Leben danach besser klar.

Wenn möglich, kümmern Sie sich rechtzeitig um einen Platz in der gewünschten Einrichtung und lassen Sie sich gegebenenfalls in eine Warteliste eintragen. Manche Pflegeheime bieten auch ein befristetes Probewohnen oder eine Kurzzeitpflege an. Beides sind gute Möglichkeiten, um ein Pflegeheim besser kennenzulernen. Außerdem kann es auch dem Pflegebedürftigen helfen, mögliche Vorbehalte abzubauen.