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Wohnraumberatung

Sie stellen fest, dass die Wohnung oder das Haus für Ihren pflegebedürftigen Angehörigen wenig geeignet ist: Der Rollstuhl lässt sich vielleicht nicht über eine Schwelle bewegen, beim Duschen könnte die pflegebedürftige Personen stürzen, die Toilettentür geht für den Rollstuhl in die falsche Richtung auf. Bei Menschen mit Demenz muss man sich Sorgen machen, ob der Herd angelassen wird. In solchen Fällen kann eine Wohnraumberatung helfen, die in der Regel zuhause erfolgt.

Ziele der Wohnraumberatung

  • mögliche Wohnungsanpassungen und barrierefreies Wohnen (Umbau und Neubau),
  • Maßnahmen zur Verhinderung von Stürzen (z. B. Beseitigung von Stolperfallen, ausreichende Beleuchtung der Räume, Anbringen von Haltegriffen),
  • technische Hilfen für mehr Sicherheit (z. B. Sensoren, die den Herd vor Überhitzung schützen bzw. abschalten, wenn sich länger niemand in der Küche aufhält, sprachgesteuerte Lichtschalter),
  • Kosten und Finanzierung.

Wer führt die Wohnraumberatung durch?

Fachleute für die Wohnraumberatung haben eine entsprechende Zusatzschulung, aber unterschiedliche Grundberufe, zum Teil auch Ehrenamtliche.

Was kostet eine Wohnraumberatung?

Je nach Beratungsstelle ist dies unterschiedlich geregelt. Eine Beratung kann sowohl kostenlos (teilweise nur die Erstberatung) als auch kostenpflichtig erfolgen. Erkundigen Sie sich immer im Voraus über die genauen Bedingungen!

An wen kann man sich wenden?

Erste Auskünfte zu einer Wohnraumanpassung und Zuschüssen erhalten Sie von der Pflegekasse der pflegebedürftigen Person, einer Beratungsstelle der kommunalen Altenberatung oder im Rahmen einer Pflegeberatung (z. B. am Pflegestützpunkt). Sie erhalten dort auch Informationen zur nächstgelegenen Wohnberatungsstelle.

Mehr Informationen zur Wohnraumanpassung sowie eine Checkliste für eine barrierefreie Wohnung finden sie hier.

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