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Alltag mit Demenz

Wie fühlt sich Demenz an?

Klar ist: Dement zu werden, ist nicht nur für die Angehörigen, sondern auch für den Erkrankten selbst extrem belastend. Denn der Betroffene spürt meist selbst, wie ihm nach und nach das Leben entgleitet. Er merkt, wie er zunehmend seine Fähigkeiten verliert – und damit den Boden unter den Füßen.

Besonders im Anfangsstadium nehmen Betroffene bewusst wahr, dass sie sich schwer konzentrieren können oder dass ihnen Dinge entfallen, die sie eigentlich wissen müssten und noch vor kurzem problemlos abrufen konnten – zum Beispiel den Geburtstag des Enkels oder den Namen des langjährigen Nachbarn.

Auch bei fortschreitender Erkrankung verunsichert es enorm, wenn man selbst leichte Tätigkeiten wie sich Anziehen nicht mehr bewältigen, sich nicht mehr orientieren – kurz, sich nicht mehr auf sich selbst verlassen kann.

Mit den folgenden Beispielen können Sie versuchen, sich in Ihren pflegebedürftigen Angehörigen einzufühlen und sich vorzustellen, wie sich eine Demenz anfühlt. Klicken Sie dafür auf die grünen Felder:

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Um begreifen zu können, wie sich Menschen mit Demenz fühlen und wie sie die Welt erleben, gibt es auch Alterssimulatoren oder interaktive Parcours. Suchen Sie im Internet nach "Parcour", "Demenz" und Ihrem Wohnort. Auch die Deutsche Alzheimer Gesellschaft hält im Internet viele wichtige Informationen dazu bereit.