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Begleitung von Sterbenden

Die fünf Herausforderungen

Das Sterben gehört zum Leben und ist bei jedem Menschen höchst persönlich. Die eigentliche Sterbephase kann sehr kurz sein, zum Beispiel bei einem tödlichen Herzinfarkt. In den meisten Fällen dauert die Sterbephase jedoch länger und beginnt mit einer schweren Krankheit oder Funktionseinschränkungen wichtiger Organe, wie der Niere oder Leber.

Sichtbare Veränderungen zeigen sich zum Beispiel dadurch, dass der Betroffene immer müder und kraftloser wird und nur noch wenig Flüssigkeit und Nahrung zu sich nimmt. Er reagiert nicht mehr auf seine Umwelt und wirkt teilnahmslos. Bei sehr alten Menschen, die häufig an mehreren chronischen Erkrankungen leiden, kann eine vergleichsweise geringfügige Zusatzerkrankung das fragile Gleichgewicht erschüttern und zum Tod führen.

Sie als pflegender Angehöriger haben sich vielleicht über Jahre hinweg um den Pflegebedürftigen gekümmert. Es kommt jedoch die Zeit, da es gilt, endgültig Abschied zu nehmen. Auch nach jahrelanger Pflege kann diese Phase Sie nochmal vor neue Herausforderungen und Belastungen stellen.