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Umgang mit Geld

Besonders Menschen mit Demenz verlieren nach und nach die Fähigkeit, umsichtig mit Geld umzugehen und den Überblick zu bewahren.

Das können Sie tun, um den Betroffenen und die Familie vor finanziellen Verlusten zu schützen:

  • Sorgen Sie dafür, dass sich in der Geldbörse nur die jeweils benötigte Summe für den aktuellen Tag befindet.
  • Sprechen Sie mit Verkäufern, Bankpersonal und anderen, mit denen die pflegebedürftige Person häufig zu tun hat und hinterlassen Sie gegebenenfalls Ihre Telefonnummer, falls der Pflegebedürftige große Summen ausgeben oder abheben möchte.
  • Sprechen Sie mit der Bank über eine mögliche Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung.

Meine Mutter hat letztens mehrmals größere Summen Geld abgehoben und war dann zuhause ganz aufgelöst, weil es nicht mehr da war. Wer weiß, wo das Geld hin ist ... sie erinnert sich ja nicht mehr. Das hat mir echt Sorgen gemacht – und ihr in ihren hellen Momenten auch. Jetzt haben wir vereinbart, dass ich die Geldkarte erst mal aufbewahre und ihr immer so viel Bargeld da lasse, wie sie braucht. Zusätzlich schreibe ich ihr das auch immer auf und lege den Zettel gut sichtbar in den Eingangsbereich. Vielleicht müssen wir uns auch mal Gedanken machen, ob ich ihre finanziellen Angelegenheiten komplett übernehme.

Monika (43 Jahre) pflegt ihre alleinlebende Mutter Elke (67 Jahre), bei der vor zwei Jahren eine Demenz diagnostiziert wurde. Elke verliert häufig ihre Sachen, vergisst Termine, findet nicht die richtigen Worte und stellt ständig die gleichen Fragen.

Ich versuche, meine Frau noch ein bisschen einzubinden und mal zum Bäcker zu schicken – die Strecke kennt sie gut genug, das schafft sie. Allerdings hat sie am Anfang immer viel zu viel eingekauft. Eine Zeit lang hatten wir die Gefriertruhe voller Brötchen und Kuchen. Inzwischen gebe ich ihr höchsten 5€ mit und die Verkäuferinnen beim Bäcker kennen sie auch schon. Leider passiert es auch mal, dass sie das Geld ausgibt, dann aber nochmal reingeht und behauptet, jemand habe ihr das Geld gestohlen. Ich musste sie auch schon mal abholen, weil sie nicht glauben wollte, dass sie mit dem Geld bereits Brötchen gekauft hatte.

Hermann (85 Jahre) pflegt seine Ehefrau Maria (83 Jahre). Maria leidet unter Demenz und hat sich persönlich stark verändert. Sie hat Wahnvorstellungen und wandert oft nachts durch das ganze Haus.   

Mehr über Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen erfahren Sie in Absicherung & Vollmachten.

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