Pflegebedürftigkeit & Depression

Wo finde ich Hilfe?

Scheuen Sie sich nicht, selbst Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie mit der möglichen Depression Ihres Angehörigen überfordert sind. Professionelle Hilfe erhalten Sie bei diesen Adressen – kompetent und kostenlos:

  • Der Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen bietet Beratung und Unterstützung für Angehörige: Hier finden Sie Namen und Kontaktadressen in Ihrer Nähe.

  • Die Telefonseelsorge bietet Beratung via Mail oder Chat sowie telefonische Hilfe rund um die Uhr unter: 0800/1110111 oder 0800/1110222.

  • Sozialpsychiatrische oder gerontopsychiatrische Dienste beraten und begleiten psychisch kranke Menschen (z. B. mit Depressionen, Ängsten).

Für einen depressiven pflegebedürftigen Angehörigen da zu sein, ist eine doppelte Belastung. Damit nicht auch Sie depressiv werden, sollten Sie gut auf sich achten. Dann könnten auch diese Themen in Sich selbst nicht vergessen für Sie interessant sein:
Wichtige Lebensbereiche
Wie kann ich mich erholen?
Was macht mir Freude?
Aufgaben abgeben

Wenn der Pflegebedürftige alles ablehnt und sich zu nichts aufraffen kann, löst das bei vielen Angehörigen Wut und Verzweiflung aus. Viele fühlen sich auch hilflos, weil sich der Pflegebedürftige nicht helfen lässt oder haben Schuldgefühle, zum Beispiel, weil sie sich ein schnelles Ende herbeiwünschen. Wie Sie mit solchen Gefühlen umgehen können, lesen Sie in Belastende Gedanken & Gefühle.

Sie möchten mehr darüber wissen, wie Sie den Alltag mit einem depressiv erkrankten Angehörigen bewältigen können? Dann könnte der Familiencoach Depression das Richtige für Sie sein.