Begleitung von Sterbenden

5. Der Tod ist nah

Viele Sterbende erreichen kurz vor dem Tod einen Zustand von Emotionslosigkeit. Sie sind müde und erschöpft und zeigen immer weniger Interesse an der Außenwelt. Viele reden nur noch wenig.
 

Wie Können Sie damit umgehen?

  • Lassen Sie den Rückzug des Sterbenden zu – auch wenn es schwer ist.

  • Versuchen Sie den Sterbenden nicht festzuhalten, sondern lassen Sie ihn wissen, dass er gehen darf. Das können Sie auch in Worte fassen, zum Beispiel: Es ist in Ordnung, ich bin bereit, dich gehen zu lassen.

  • Lassen Sie auch Ihre eigene Trauer zu, sie ist absolut angebracht.

  • Berührungen und Streicheln tun auch Sterbenden gut. Beobachten Sie die Reaktionen Ihres Angehörigen: Was mag er, was tut ihm gut?

  • Schweigen Sie gemeinsam, nehmen Sie gemeinsam Abschied.

  • Organisieren Sie emotionale und praktische Unterstützung (im Haushalt, zum Reden etc.).